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Aktuelles2019-01-25T12:42:30+00:00

Mitarbeiter gesucht

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen:

  • Koch (m/w/d)
  • Verkäufer (m/w/d)
  • Metzger/Fleischer (m/w/d)

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an Rudolf Jacobs
In der Freiheit 28
42653 Solingen
oder per Mail unter info@jacobs-catering.de!

Älteste Metzgerei feiert 120. Geburtstag

Algensalat und Pannacotta im Catering, aber auch Kochschinken und Grützwurst wie sie schon der Großvater machte, das ist die Strategie von Rudolf Jacobs. Der Metzgermeister leitet das Gräfrather Fleischerei- und Cateringunternehmen Jacobs in der vierten Generation und streckt sich im 120. Jahr des Traditionsbetriebes voller Elan nach allen Seiten. Ab dem Wochenende wird der Firmengeburtstag gefeiert.

Die Metzgerei Jacobs ist die älteste in Solingen. Doch die Tradition bewahren, bedeutet in der Branche längst viel mehr als die Weitergabe des Feuers. „Wer denkt, mit simplem Wurstmachen sei es getan, wird untergehen“, ist sich der Metgermeister sicher und hat auch deshalb in den vergangenen zehn Jahren nach der Übernahme von Vater Robert investiert und erweitert.
Im Catering arbeitet Küchen- und Konditormeister Knut Petzold seit acht Jahren und zaubert Schmackhaftes für die kritische Kundschaft. Krusten- oder Rollbraten, wie ihn noch die Großväter außer Haus anboten, wird kaum mehr nachgefragt. Heute sind es raffiniert zubereitete Delikatessen als Fingerfood und – wenn gewünscht – mit Bedienungspersonal. Ein weiterer Trend: Längst gibt es ganze Menüs und Suppen zu kaufen, die, fest verpackt, daheim von der Hausfrau nur noch aufgewärmt werden müssen.
Neben dem Cateringunternehmen betreibt Jacobs immer noch das Ladenlokal in Gräfrath, das vier Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Mit drei Verkaufswagen ist seine Firma auf dreizehn Wochenmärkten in Solingen und der Region vertreten. Auch weil, wie etwa in Erkrath, keine der dort früher ansässigen drei Metzgereien überlebt habe.

Obermeister: Metzgerei alten Schlages ist nicht mehr lebensfähig

Die Tage der Fleischer-Innung in der Kreishandwerkerschaft Wuppertal-Solingen sind gezählt. „Zum Jahresende sind wir raus“, sagt Obermeister Wilhelm-Robert Jacobs. „Wir lösen uns von hier und gehen mit Düsseldorf und Mettmann zusammen.“ Der Schritt sei nicht leicht gefallen, aber aus wirtschaftlicher Sicht notwendig.

In Solingen gebe es nur noch zehn Betriebe, die der Innung angeschlossen seien. Die jährlichen Kosten für Kreishandwerkerschaft und Verband belaufen sich auf rund 10 000 Euro – also rund 1000 Euro pro Betrieb. Da im neuen Verbund diese Kosten deutlich günstiger seien, habe man die Verhandlungen mit Düsseldorf gesucht und sich zu diesem Schritt entschlossen, sagt Jacobs. „Früher gab es fast an jeder Ecke einen Metzger. Aber der Wind bläst ja den meisten Handwerksbetrieben ins Gesicht.“
Vor allem die Discounter mit ihren Niedrigpreisen machten zu schaffen. Um überleben zu können, seien neben Qualität auch Kreativität und neue Ideen notwendig. Dafür müsse man rechtzeitig die Weichen stellen und sich ständig weiterentwickeln, stellt der Obermeister fest. Eine Metzgerei alten Schlages sei heute überhaupt nicht mehr konkurrenz- und überlebensfähig.

Quelle: Solinger Tageblatt

Mitarbeiter mit Herz gesucht

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n:

  • Koch/Köchin (m/w/d)
  • Verkäufer/in (m/w/d)
  • Metzger/in / Fleischer/in (m/w/d)

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung!

Kontaktdaten:

Rudolf Jacobs
Mail: info@jacobs-catering.de
Anschrift: In der Freiheit 28, 42653 Solingen

Älteste Metzgerei feiert 120. Geburtstag

Algensalat und Pannacotta im Catering, aber auch Kochschinken und Grützwurst wie sie schon der Großvater machte, das ist die Strategie von Rudolf Jacobs. Der Metzgermeister leitet das Gräfrather Fleischerei- und Cateringunternehmen Jacobs in der vierten Generation und streckt sich im 120. Jahr des Traditionsbetriebes voller Elan nach allen Seiten. Ab dem Wochenende wird der Firmengeburtstag gefeiert.

Die Metzgerei Jacobs ist die älteste in Solingen. Doch die Tradition bewahren, bedeutet in der Branche längst viel mehr als die Weitergabe des Feuers. „Wer denkt, mit simplem Wurstmachen sei es getan, wird untergehen“, ist sich der Metgermeister sicher und hat auch deshalb in den vergangenen zehn Jahren nach der Übernahme von Vater Robert investiert und erweitert.
Im Catering arbeitet Küchen- und Konditormeister Knut Petzold seit acht Jahren und zaubert Schmackhaftes für die kritische Kundschaft. Krusten- oder Rollbraten, wie ihn noch die Großväter außer Haus anboten, wird kaum mehr nachgefragt. Heute sind es raffiniert zubereitete Delikatessen als Fingerfood und – wenn gewünscht – mit Bedienungspersonal. Ein weiterer Trend: Längst gibt es ganze Menüs und Suppen zu kaufen, die, fest verpackt, daheim von der Hausfrau nur noch aufgewärmt werden müssen.
Neben dem Cateringunternehmen betreibt Jacobs immer noch das Ladenlokal in Gräfrath, das vier Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Mit drei Verkaufswagen ist seine Firma auf dreizehn Wochenmärkten in Solingen und der Region vertreten. Auch weil, wie etwa in Erkrath, keine der dort früher ansässigen drei Metzgereien überlebt habe.

Obermeister: Metzgerei alten Schlages ist nicht mehr lebensfähig

Die Fleischerinnung in der Kreishandwerkerschaft Wuppertal-Solingen schließt sich Ende des Jahres dem Verbund Düsseldorf/Mettmann an.
Von Joachim Dangelmeyer
Die Tage der Fleischer-Innung in der Kreishandwerkerschaft Wuppertal-Solingen sind gezählt. „Zum Jahresende sind wir raus“, sagt Obermeister Wilhelm-Robert Jacobs. „Wir lösen uns von hier und gehen mit Düsseldorf und Mettmann zusammen.“ Der Schritt sei nicht leicht gefallen, aber aus wirtschaftlicher Sicht notwendig.

In Solingen gebe es nur noch zehn Betriebe, die der Innung angeschlossen seien. Die jährlichen Kosten für Kreishandwerkerschaft und Verband belaufen sich auf rund 10 000 Euro – also rund 1000 Euro pro Betrieb. Da im neuen Verbund diese Kosten deutlich günstiger seien, habe man die Verhandlungen mit Düsseldorf gesucht und sich zu diesem Schritt entschlossen, sagt Jacobs. „Früher gab es fast an jeder Ecke einen Metzger. Aber der Wind bläst ja den meisten Handwerksbetrieben ins Gesicht.“
Vor allem die Discounter mit ihren Niedrigpreisen machten zu schaffen. Um überleben zu können, seien neben Qualität auch Kreativität und neue Ideen notwendig. Dafür müsse man rechtzeitig die Weichen stellen und sich ständig weiterentwickeln, stellt der Obermeister fest. Eine Metzgerei alten Schlages sei heute überhaupt nicht mehr konkurrenz- und überlebensfähig.

Quelle: Solinger Tageblatt